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Klettertrip ins Département Ardèche
03.08.2020

31.03.2019, 6:30 Uhr: Sieben bergsportbegeisterte JDAV-ler brechen mit ihrem VW Bus auf nach Südfrankreich - genauer gesagt nach Vallon Pont d´Arc, wo sich der berühmte Steinbrückenbogen monumental über die Ardèche wölbt und der Fluss sich durch die tief eingeschnittenen Täler des Kalksteinmassivs windet. Die Gegend ist weithin bekannt für all das, was ein attraktives Sportklettergebiet bieten muss: Griffiger, kompakter Kalk, nach französischer Manier mit zahlreichen Haken „durchgetackert“, die Gebiete sind über kurze Zustiege zu erreichen und darüber hinaus hat die Region kulinarisch und landschaftlich einiges zu bieten. Kurzum: Die Ardèche ist DAS Gebiet schlechthin für sorgenfreies Genussklettern mit mediterranem Flair.

Stadtradeln: Tolle Leistung des Teams „DAV Sektion Mainz“
02.07.2026

Vom 30. Mai bis 19. Juni 2026 fand das Stadtradeln in Mainz statt. Insgesamt 176 Teams nahmen an diesem Wettbewerb teil, um gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Bergfalken: Bogenschießen in Bad Kreuznach
03.08.2020

Am Anfang des Jahres stand die Planung der Gruppenaktivitäten an und die Bergfalken entschieden sich einmal für einen etwas anderen Outdoor-Einsatz: Das Bogenschießen auf einem 3-D-Parcour.

Diese Aktivität wurde verbunden mit gemeinsamen Übernachten auf dem Bogenschießplatzes des BSC Bad Kreuznach 1981 e.V. Freitag, 17.8.18, um 17:30 Uhr starteten wir vom DAV-Haus aus.  Angekommen auf dem Gelände wurden Zelte aufgebaut und der Einkaufstrupp machte sich auf den Weg Essen und Trinken zu beschaffen. Grillen & Chillen war das Motto des Abends.

Nach einer Runde Schwedenschach der Zopf- gegen die Kurzhaarträger*innen stand „capture the flag” im Dunkeln an. Mit Knickleuchten am Körper ging es heftig zur Sache. Doch nur eine leichte Blessur war zu beklagen. Der schöne Sommerabend war einladend für ein Biwak. Nicht alle, aber viele, legten sich unter den Sternenhimmel.  Das hatte einen großen Vorteil: morgens musste keiner geweckt werden.

Jeder in der Gruppe weiß, dass das Gelingen einer Ausfahrt vom Einsatz aller abhängt. So war nach dem Frühstück alles wieder gut und schnell verpackt, damit wir uns der neuen Herausforderung stellen konnten.

Um 09:00 Uhr standen die Trainer des BSC Bad Kreuznach bereit, um mit der Einführung ins Bogenschießen zu beginnen. Es war gut, zuerst einmal auf Zielscheiben zu schießen, bevor man im Gelände etwas Dreidimensionales treffen soll. Pfeile suchen in Brombeerhecken macht nicht wirklich Spaß und kostet Geld, wenn man sie nicht wiederfindet.

In zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg zu den Zielen. Konzentration war angesagt. Das Treffer-Ergebnis herausragend. Naturtalente waren unterwegs. Und den kleinen Wettbewerb am Ende hat Katharina mit 26 Punkten bei 3 geschossenen Pfeilen gewonnen. Spitze! 

In der Abschlussrunde kamen wir zum Ergebnis, die Stimmung war toll und es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Teilnehmer*innen: Conrad, Oskar, Henri, Johannes, David, Josefine, Katharina, Theresa, Leonard, Jakob, Raoul und Ellen

Bergfalken: Buildern in Mainz - Neuling unter Profis
03.08.2020

Alles fing mit einer Liste voller merkwürdigen Materialien an, die ich für eine Aktion der Bergfalken zusammenstellen  sollte. Als neuer FSJler in der JDAV Mainz gehört auch das zu meinen Aufgaben. Doch diesmal weckten Dinge wie „Bandschlingen“ und „Schraubenkarabiner“ meine Neugier für den Zweck dieser Materialien, die wir für die Outdoor-Gruppenstunde  an der Kaiserbrücke benötigten. Selbst das mühsame Suchen im Materiallager nach all dem Kram ließ meine euphorische Stimmung nicht kippen. 

Gerade am Pfeiler der Kaiserbrücke in Mombach angekommen, rief Leonard:„ Hey Jakob, gib mal die Bandschlingen rüber!„ Wie sehen die aus? „ antwortete ich. Immer noch war mir nicht klar, was da aufgebaut wurde. Doch die Jugendleiter*innen hatten einen Plan.

Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. „Aber wir klettern doch da nicht hoch? Das sind  bestimmt 20 Meter. „ fragte ich in die Runde und erntete spöttische Blicke.  Na klar kletterten wir da hoch. Das nennt man buildern und das kann man in Mainz an unterschiedlichen Stellen, wurde ich aufgeklärt. Wie konnte ich vergessen, dass ich mich ja bei meinem FSJ für einen „Kletterverein“ entschieden hatte. Die Bergfalken hatten die Aktion schon lange geplant und ich konnte als „Neuer“ dabei sein. 

Als die Gruppenkids eintrafen wurden die Routen im Schwierigkeitsgrad IV bis VII begutachtet und ein paar Regeln festgelegt. Ich durfte unter Aufsicht sichern und beobachtete zuerst das Treiben der Gruppenkids. Im Prinzip gab es für mich fünf verschiedene Möglichkeiten:

  • den Pfeiler frontal klettern
  • den Pfeiler von der Seite klettern ( schwieriger)
  • den Pfeiler vom Rheinufer klettern ( noch schwieriger ) und
  • den Torbogen klettern oder auch die „Todesroute“, wie ich sie liebevoll taufte.  

Die Gruppenkids begannen sofort alle Routen auszutesten. Mühelos kletterte einer nach dem anderen den kompletten Pfeiler hoch.  Geflucht wurde über das Rieseln des Sandsteins. Gerade bei der “Todesroute“ verblüffte mich das Wissen der Jugendleiter*innen, welche diese Route wegen des Pendeleffekts mit zwei Seilen absicherten. 

Selbst nachdem ich die Kids beim Meistern der Routen beobachtet hatte, war mein mulmiges Bauchgefühl noch nicht weg. Gegen Ende  dieser mal anderen Gruppenstunde hatte sich eine Schlange vor der „Todesroute“ gebildet. Alle wollten den Torbogenaustesten und sehen, wie weit es geht.  Die Euphorie steckte mich an und ich wollte mein Glück dort auch mal versuchen. Dennoch blieb etwas Angst, die sich auch nicht dadurch verbesserte, dass meine Sicherung von einem Kletterer gecheckt wurde, der weitaus jünger war als ich. Doch alle Gruppenkids sind was das Klettern und Sichern betrifft im Verhältnis zu mir Experten und ich kann von ihnen lernen.

Als ich loslegen wollte wurden meine Sorgen größer, weil ich neben diesen „Profis“ als Anfänger erbärmlich aussehen würde. In der Situationen dachte ich mir: Simuliere eine Migräne ! Den passenden Gesichtsausdruck hatte ich schon. „Nein, nicht heute ! „dachte ich mir . Entschlossen ließ ich mich ins Seil einbinden, denn den Knoten beherrsche ich noch nicht. „Du bist  stärker als der Torbogen„ sagte ich mir immer wieder. Die Realität hat mich eingeholt. Meine Fähigkeiten reichen noch nicht aus. Auch ich bin aus der Route rausgeflogen, wie fast alle vor mir, nur ein wenig früher. Ich fand, nicht schlecht für einen Newcomer. Nach dem Motto des Alpenvereins: „Der Weg ist das Ziel“, habe ich ja Zeit, an mir zu arbeiten.

Nicht nur mir, auch den Bergfalken hat die Aktion gefallen und es ist eine Wiederholung an einem anderen Objekt geplant.

Teilnehmer*innen: Lea, Jana, Katharina, Theresa, Josefine, Johannes G., Johannes W., Henri, Oskar, David, Conrad, Yannic, Leonard, Raoul, Ellen und Jakob. 

Text: Jakob Böcking / Ellen Müller-Taschinski 

Jugend Vollversammlung 2026 mit Hallenübernachtung

Alle Mitglieder der Sektion Mainz welche unter 27 Jahre alt sind, sowie alle Jungend und Familiengruppenleiter sind herzlich eingeladen.

Zwischen Fjorden und Gletschern: Eine Reise durch Grönlands schwindende Wildnis
24.08.2024

Unsere siebenköpfige Gruppe aus Jugendleitern, ehemaligen Gruppenkindern und einigen weiteren Personen unternahm eine Reise durch Grönlands schwindende Wildnis.

Kein Platz für Gewalt – Wir machen mit!
08.12.2025

Der Deutsche Alpenverein steht für Fairness, Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander. Gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz setzen wir ein Zeichen.